Turm und Fundament – Ein Überblick

1. Turm

Der Turm einer Windkraftanlage ist ein Bauteil, das hohen Belastungen ausgesetzt ist: Die Gondel wiegt oft mehrere hundert Tonnen, hinzu kommen Belastungen durch die Rotorblätter und die Kraft des Windes.

Der Turm einer Windenergieanlage (WEA) spielt mit 15-20 % Kostenanteil eine große Rolle für die Wirtschaftlichkeit eines Projekts. Jedoch steigen mit zunehmender Turmhöhe auch die Erträge - die Turm- bzw. Nabenhöhe ist entscheidend für den Energieertrag.

Generell gilt: Die geeignete Turmhöhe für eine WEA wird von mehreren Faktoren (z.B. Kosten) beeinflusst und ist für jeden Standort individuell auszuwählen.



Typen von Türmen

Folgende Typen von Türmen kann man unterscheiden. Dabei sind Beton- und Stahltürme stärker verbreitet als Gittertürme:



Höhere Türme über 80 Meter verfügen im Turminneren in der Regel über einen Fahrkorb oder einen Aufzug zur Aufstiegserleichterung.


Windkraftanlagen mit Gittermasten in Costa Rica. ©WWEA e.V.



2. Fundament

Das Fundament bildet die Verankerung der Windenergieanlage im Erdreich. Um die Standfestigkeit der Windenergie-Anlage zu gewährleisten, wird je nach Festigkeit des Untergrundes eine Pfahl- oder Flachgründung vorgenommen.

Windpark Uetersen, Deutschland.
Fertiges Fundament für Windenergieanlage.
© Bundesverband WindEnergie e.V.



Für den Offshore-Einsatz kommen folgende Fundamente in Frage. Generell wird hier derzeit noch viel geforscht und erprobt.



3. Literatur und Links



Text:
WWEA World Wind Energy Association
www.wwindea.org